DER HEROSTRAT  
DER HEROSTRAT DER HEROSTRAT

DER WILLE ZUM AUSSEHEN

DER VERFÜHRENDE BLICK

DER ENTFESSELTE BLICK

TITELBILDER

DER PYROPHILUS

DER HEROSTRAT  
DER HEROSTRAT

Häufig wurde inzwischen nach einer auszudruckenden Version des Interviews mit Hinckley alias Nick Schofield gefragt.

Bildmaterial und Text sind erschienen in:

DAS RIECHEN

Herausgegeben vom Forum der Ausstellungeshallen der BRD in Bonn im Verlag Steidl.

HÖRPROBEN DES INTERVIEWS:

Tonsequenz1 (Download mp3 Datei 565 KB)

Tonsequenz2 (Download mp3 Datei 632 KB)

DER HEROSTRAT FÜR DIE KINOLEINWAND:

16mm s/w Magnetton 20 Min.

Verleih: Freunde der deutschen Kinemathek*

DER HEROSTRAT FÜR DEN VIDEORECORDER UND ALS DVD:

Kontakt:mail@picatrix.de

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DER WILLE ZUM AUSSEHEN

Auf vielfachen Wunsch hier die Namen der öffentlichen Ursprungsgesichter:

Reihe1
Picasso, Klose, Robespierre, Gottschalk, Beckenbauer, Goebbels, Schönhuber, Uhse, Hacketal, Neuss; Göring, Serienmörder I, Werbung, Schnauzer, Becker, Loriot, Kinsky, Modrow, Kesslerzwilling I, Kesslerzwilling II, Elstner, Parkow, Kennedy, Bunuell, Dittler, Werbung, --, --,--, Späth, Crassus, Pirenski, Schwarzer, Minetti,

Reihe2
Serienmörder II, Haag, Taylor, Heidenreich, Werbung, Hagen, --, Dall, DGB, Meinhof, Lennon, Breit, Werbung, v.Praunheim, Maron, Reim, Dietrich, Reich-Ranicki, Kaschnitz, McCartney, Werbung, Thatcher, Werbung, H.Clinton, Fassbinder, ? , Weigel, Monroe , Adenauer, George W. Bush
Fortsetzung und Ergänzung folgt!

DER ENTFESSELTE BLICK

Literatur:
Stephan Oettermann: Das Panorama, Die Geschichte eines Massenmediums


Le Castre, der Ersteller des Bourbaki-Panoramas mit dem Stab seiner Mitarbeiter vor dem Gemälde

Bourbaki Panorama in Luzern (Eduard von Castres 1838-1902)

Ein Panorama mit besonderer, mit einzigartiger Thematik ist das Rundgemälde "Übertritt der französischen Ost-Armee unter General Bourbaki an der Schweizer Grenze" aus dem Jahr 1877. Es stellt den Übertritt der geschlagenen französischen Armee im Winter 1871 dar, wodurch sich das Heer durch Flucht auf neutralen Boden der weiteren Verfolgung durch deutsche Truppen zu entziehen suchte. Der Schweizer General Herzog, der trotz unablässigem Drängens um Entsatz viel zu wenig Militär zum Schutz der Grenze zur Verfügung hatte, sieht sich plötzlich an der Spitze von nur 8000 Mann einer Armee von 80000 Franzosen gegenüber, die in Schweizer Gebiet eindringen. Seine zahlenmäßige Unterlegenheit verbergend, gelingt es ihm trotz Widerstreben, die Franzosen zu entwaffnen, bevor ihnen Asyl gewährt wird.

Website des
Bourbaki Panoramas

Andere Panoramen im WWW

St. Anne de Beaupré (Canada)
Einsiedeln (Schweiz)

Links zum Thema:

Sehmaschine Panorama Innsbruck
ETA Hoffmann und das Panorama
Rezension des Buches "Das Panorama" von Stephan Oettermann

Die Landschaft im "Entfesselten Blick" ist erfunden. Alle digitalen Fotos wurden in der Lüneburger Heide aufgenommen und bearbeitet.

TITELBILDER

Bisherige Titelbilder können hier abgerufen werden!
(Zur Vergrößerung anklicken)

DER VERFÜHRENDE BLICK

Der erste Teil der "Kleinen Geschichte der Fotografie" vom September hat für viel Aufregung gesorgt. Einige Besucher beschwerten sich über eine zu "flache Sichtweise", eine "Verharmlosung des Monsters aus Braunau" oder eine zu "billige Parteinahme im Hamburger Wahlkampf". Einige waren der Ansicht, mit einer "Geschichte der Fotografie" hätte derlei nichts zu tun, andere wünschten aus dem Verteiler für Newsletter gestrichen zu werden.
Mir persönlich bekannten Absendern habe ich meine Verwunderung über ihre, teils heftigen, Reaktionen mitgeteilt und stellte sehr bald fest, dass einige den die Abbildungen erläuternden Text gar nicht oder nur teilweise gelesen hatten.
Andere gaben zu, nach Erscheinen des "Unaussprechlichen" auf ihrem Bildschirm fast reflexartig die Maustaste betätigt zu haben, um ihn schnell wieder los zu werden.
Hiermit möchte ich richtig stellen:
Es war nicht meine Absicht einen Vergleich eines CDU - Politikers mit Hitler herzustellen. Interessiert hat mich die augenfällige Ähnlichkeit zweier Fotografien und ihrer angestrebten Wirkung. Deshalb begreife ich sie auch als Teil einer "Kleinen Geschichte...". Die politischen Parteien Hamburgs interessieren mich nicht so sehr, dass ich mich für eine der Kräfte dort engagieren würde.

Literatur zum Thema:
"Hitler" - biographisch - von Joachim Fest
"Hitler lieben" - therapeutisch - von Peter Roos
"Hitlers Gesicht" - physiognomisch - von Claudia Schmölders
"Siegfried" - fiktiv - von Harry Mulisch

DER PYROPHILUS

"Zwischen der heutigen Zeit und einer kommenden, die den Ursinn von bil-d als Unterscheider beherzigt, wird ein Ozean von Bildern liegen, eine Wüste von Bildern, ein Luftmeer voller Bilder, und wie Mühlsteine in den Wellen, wie Brunnen in den Dünen, wie Rauch in den Winden werden unsere Sinne in Bildern versinken.
Wir werden erfahren, daß wir Bilder nicht mehr unterscheiden können. Wir werden den Unterscheider verloren haben und ersetzen müssen. Ersatz kommt immer aus dem Ur-Sinn. Aus dem Urlaut füllt sich jedes spätere Wort im Hall, gespeist von einer sehr materiellen Pump-Linie, denn was ist klingender und wirksamer als der im Anfang in den Hall versenkte Laut, den wir ebenso laut hören wie unser Urvater zur Zeit des Urvaters Adam ihn hörte?

In der kommenen Civilisation wird jedes bil-d nur auf das Auge hin gedeutet werden; der alte Laut wird die Aufmerksamkeit des Einklangs durchstechen wie das Grelle durchs Auge direkt ins Gehirn fährt, seine stets dämpfend-kalibrierende Aufmerksamkeit überrascht und für kurze Zeit in die Konfusion des ersten Lichts, der Urblendung oder Urbelichtung, hinauswirft. Von dort aus sind wir ja nebenbei bemerkt in unsere Urgehirnkammer hineinversenkt worden. Die um das Auge versammelte, in Bildern versunkene Civilisation wird die Bilder im Unterschiedlosen vergötzen müssen; Vergötzung ist Ausbleichung des Göttlichen. Die Bilder müssen verblassen. Dann beginnt eine lange Zeit der Blindheit."

Eduard v. Waaren "Pyrophilus*" 1834

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